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BPI kritisiert verlängertes Preismoratorium

03.02.2016
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Von Christina Müller / Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) will die Preisbrem­se für Arzneimittel nicht lockern – sehr zum Ärger des Bundesverbands der pharmazeutischen Industrie (BPI). Dieser zeigte sich empört, dass die Regierung weiterhin am Preismoratorium festhält.

 

Seit August 2009 dürfen die Hersteller die Kosten für Medikamente nicht erhöhen. Diese Regelung hat das BMG kürzlich noch einmal bestätigt und das Ergebnis der jährlichen Überprüfung im Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

BPI-Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp sieht darin eine Gefahr für die Pharmaunternehmen in Deutschland. »Ich habe mehr und mehr den Eindruck, dass die Zwangsmaßnahmen gegen die pharmazeutische Industrie faktisch institutionalisiert werden.«

 

Allein im Jahr 2014 habe die Industrie der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Abschläge von rund 1,6 Milliarden Euro gewährt. Private Versicherungsunternehmen hätten von Abschlägen in Höhe von etwa 300 Millionen Euro profitiert. Hinzu kommen nach Angaben des BPI Belastungen durch die Rabattverträge, Festbeträge, steigende Rohstoff- und Personalkosten sowie Kosten für wachsende regulatorische Auflagen.

 

Die Arzneimittelpreise seien dagegen seit mehr als sechs Jahren eingefroren – in Fahrenkamps Augen ohne ersichtlichen Grund. »Die Wirtschaft in Deutschland zeigt sich nach wie vor in einer guten Verfassung und die GKV verfügt trotz steigender Ausgaben über ein Finanzpolster von aktuell rund 15 Milliarden Euro«, sagte er. Die derzeitige Lage spreche demnach nicht gegen, sondern für eine Aufhebung des Preismoratoriums. /

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