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Berechnungen für 2014

Weniger Apotheken

18.02.2015
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Von Anna Hohle / Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland 221 Apotheken weniger als noch 2013. Das teilte die ABDA in der vergangenen Woche mit.

Die ABDA stützte sich dabei auf die Anzahl der gemeldeten Apothekenbetriebserlaubnisse in den einzelnen Länderkammern. Demnach gab es Ende 2014 hierzulande insgesamt 20 441 Apotheken, unterteilt in 16 269 Haupt­apotheken und 4172 Filialapotheken.

 

384 Apotheken mussten seit 2013 schließen, im Gegenzug wurden jedoch nur 163 neu eröffnet. Die Zahl der Apotheken sei damit auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 1992, so die ABDA. Damals hatte es in Deutschland nur 20 350 Apotheken gegeben. Die Apothekendichte liegt hierzulande mit 25 Apotheken pro 100 000 Einwohnern inzwischen unter dem EU-Durchschnitt (31 Apotheken).

 

Als Grund für den Rückgang gab ABDA-Präsident Friedemann Schmidt den harten Wettbewerb auf dem Markt an. »Etwa ein Viertel der Apotheken ist in einer betriebswirtschaftlich schwierigen Situation«, so Schmidt. Zwar seien die Apothekenhonorare 2014 konstant geblieben, die Personalkosten seien jedoch spürbar gestiegen. Auch gibt es dem ABDA-Präsidenten zufolge momentan wenig Planungs­sicherheit für Apotheker, sodass diese häufig erst gar keine neuen Apotheken eröffnen. /

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