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Neue Indikation für Ruxolitinib

25.03.2015
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Von Kerstin A. Gräfe / Der Januskinase-Hemmer Ruxolitinib (Jakavi®) darf nun auch bei erwachsenen Patienten mit Polycythaemia vera, einer seltenen Erkrankung der myeloischen Stammzellen im Knochenmark, eingesetzt werden.

 

Voraussetzung ist, dass die Betroffenen resistent oder intolerant gegenüber Hydroxycarbamid sind. Da­rüber informiert Hersteller Novartis in einer Pressemitteilung. 

Die Indikationserweiterung basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie RESPONSE, in der Ruxolitinib mit der besten verfügbaren Therapie (BAT) bei Patienten mit Therapieresistenz oder Unverträglichkeit gegenüber Hydroxycarbamid verglichen wurde. Der Janus­kinase-Hemmer erwies sich im Vergleich zur BAT hinsichtlich des kombinierten primären Endpunkts Kontrolle des Hämatokrits und Reduktion der Milzgröße nach 32 Wochen als signifikant überlegen (p < 0,001). Zudem verbesserten sich unter Ruxolitinib nahezu alle krankheitsassoziierten Symptome wie Fatigue, Pruritus und Nachtschweiß.

 

Das Hauptmerkmal einer Polycyth­aemia vera (PV) ist eine erhöhte Viskosität des Blutes. Das Hauptziel der Therapie ist demzufolge, den Hämatokrit-Wert auf unter 45 Prozent zu senken und so das Risiko für thromboembolische Ereignisse zu reduzieren. Um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern, sollte die Behandlung PV-assoziierte Symptome, zu denen auch die Splenomegalie gehört, vermindern.

 

Ruxolitinib ist in der EU seit 2012 zur Behandlung von krankheitsbedingter Splenomegalie oder Symptomen bei Erwachsenen mit primärer Myelofibrose, Post-PV-Myelofibrose oder Post-Essenzieller-Thrombozythämie-Myelofibrose zugelassen. /

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