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09.04.2013
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Weniger Ausgaben für Arzneimittel im Februar

 

PZ / Im Februar musste die Gesetzliche Krankenversicherung deutlich weniger Geld für Arzneimittel ausgeben als im Vormonat. Nach einem unge­wöhnlich starken Januar pendelten sich die Ausgaben wieder auf dem Wert des Vorjahresmonats ein. Mit 2,4 Milliarden Euro zu Apothekenabgabepreisen lag der Umsatz nach Berechnungen des Informationsdienstleisters IMS Health um 11 Prozent niedriger als im Januar. Die Packungszahlen sanken um 9,3 Prozent. Überraschend ist diese Entwicklung allerdings nicht. Im Januar 2013 hatten die Ärzte besonders viele Arzneimittel verordnet. IMS begründet dies mit dem Wegfall der Praxisgebühr. Zudem hatte der Januar 2013 zwei Arbeitstage mehr als der Februar 2013. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der diesjährige Februar unauffällig. Die Ausgaben für Arzneimittel lagen nur 0,5 Prozent höher als im vergangenen Jahr. Angesichts des starken Januars liegen die Ausgaben für die ersten beiden Monate 2013 mit 5 Milliarden Euro immer noch um 4,3 Prozent über denen des Vorjahreszeitraums.

 

Stabiles OTC-Geschäft im Versandhandel

 

PZ / Bei rezeptfreien Arzneimitteln (OTC) können Versandapotheken einen stabilen Umsatzanteil verbuchen. Das belegen aktuelle Zahlen des Informationsdienstleisters IMS Health. Demnach liegt der Versandhandelsanteil am Apothekenmarkt im OTC-Segment kontinuierlich bei 10 bis 12 Prozent. Insgesamt belief sich der Apothekenumsatz im vergangenen Jahr der IMS-Analyse zufolge auf 45,5 Milliarden Euro. Daran erwirtschafteten die Versandapotheken einen Umsatzanteil von 1,4 Milliarden Euro. 58 Prozent des Umsatzes der Versender entfallen dabei auf rezeptfreie Produkte. Der Apothekenabsatz im Jahr 2012 betrug insgesamt 1,8 Milliarden Packungen (-0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Auf den Versandhandel entfielen davon 115 Millionen verkaufte Packungen (+ 9,2 Prozent). Davon waren 74 Prozent aus dem OTC-Segment. Bei 13 Prozent der bestellten Packungen handelte es sich um Kosmetik und Körperpflegeprodukte. Verbraucher kaufen auch medizinischen Sachbedarf (5 Prozent) und Nahrungsergänzungsmittel (2 Prozent) bei Versandapotheken. Der Anteil der rezeptpflichtigen Arzneimittel am Absatz der Versender lag 2012 bei 6 Prozent. Ursache ist hier nach Angaben des Bundesverbands der Versandapotheker (BVDVA) unter anderem die unklare Rechtslage für Bonus-Regelungen. Laut BVDVA-Vorsitzendem Christian Buse erwarte die Branche mit Spannung das Urteil des Bundesgerichtshofs. Dieser soll am 8. Mai die Frage entscheiden, ob eine Bonusregelung von 1,50 Euro pro Medikament zulässig ist.

 

Celesio-Großaktionär Haniel erleidet Verlust

 

PZ/dpa / Seine umfangreiche Beteiligung am Handelskonzern Metro hat dem Großaktionär Haniel 2012 einen Milliardenverlust eingebrockt. Das mehr als 250 Jahre alte Familienunternehmen verzeichnete unter dem Strich einen historischen Verlust von 1,9 Milliarden Euro, teilte die Franz Haniel & Cie. GmbH am Montag mit. Das Ergebnis wurde insbesondere durch eine Wertberichtigung auf die verbliebenen Metro-Aktien von 1,2 Milliarden Euro belastet. Aber auch die strategische Neuausrichtung des Pharmagroßhändlers Celesio belastete das Ergebnis. Hier führten der Verkauf von Movianto, Pharmexx und der Versandapotheke DocMorris zu einem Veräußerungsverlust. 2011 hatte Haniel unter dem Strich noch 236 Millionen Euro Gewinn erzielt. Die Familienmitglieder des Haniel-Clans müssen nun erstmals in Friedenszeiten auf eine Dividende verzichten. Tiefgreifende Aufräumarbeiten hätten das Haniel-Geschäftsjahr 2012 geprägt, sagte der Vorstandsvorsitzende Stephan Gemkow. Bei dem riesigen Minus handele es sich aber um einen einmaligen Verlust. Operativ verbesserte sich das Ergebnis von Haniel 2012 von 400 auf 496 Millionen Euro. Der Umsatz blieb mit 26,3 Milliarden Euro stabil.

 

Adexa fordert drei Jahre PTA-Ausbildung

 

PZ / Die Apothekengewerk­schaft Adexa spricht sich dafür aus, die Ausbildung zum pharma­zeutisch-technischen Assistenten (PTA) auf drei Jahre zu verlängern. Einen entsprechenden Vorschlag hat Adexa der Bundesapotheker­kammer in einer Stellungnahme zur geplanten Novellierung der PTA-Ausbildung unterbreitet. Die Anforderungen an PTA in der öffentlichen Apotheke hätten sich nicht zuletzt aufgrund der neuen Apothekenbetriebsordnung stark verändert. So seien die Qualitätsansprüche etwa in den Bereichen Rezeptur und Defektur sowie Beratung gestiegen. »Die Ausbildung muss darauf reagieren«, heißt es in dem Papier. Demnach soll die theoretische Ausbildung an den PTA-Schulen künftig zweieinhalb statt wie bislang zwei Jahre lang dauern. Das anschließende Praktikum in der Apotheke soll hingegen weiterhin sechs Monate umfassen. Darüber hinaus fordert die Apothekengewerkschaft einen einheitlichen Ausbildungsplan für alle PTA-Schulen. »Die Erfahrung zeigt, dass die Ausbildungsinhalte nicht nur zwischen verschiedenen Bundesländern variieren, sondern auch innerhalb eines Bundeslandes sehr unterschiedlich sein können«, sagte Ingrid Heberle von Adexa. Um die Ausbildung attraktiver zu gestalten, soll es aus Sicht der Gewerkschaft außerdem möglich sein, neben der Ausbildung zum PTA die Fachhochschulreife zu erwerben. Dazu sollen PTA-Schulen zusätzlich 240 Stunden allgemein­bildenden Unterricht an­bieten. /

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