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Celesio-Großaktionär gegen weitere Zukäufe

26.04.2011
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dpa / Der Duisburger Familienkonzern Haniel will Europas größtem Pharmahändler Celesio keine weiteren Großübernahmen finanzieren. »Erstens hat der Großaktionär Haniel nicht dazu das erforderliche Geld, um laufend große Akquisitionen vornehmen zu können«, sagte Haniel-Chef Jürgen Kluge der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

»Zweitens muss man dann ja auch erst einmal etwas Passendes finden. Und zu guter Letzt macht es aus unserer Sicht keinen Sinn, sich aus Problemen herauszukaufen.« Einen Verkauf des Celesio-Anteils von knapp 55 Prozent schloss Kluge nicht aus. »Wenn es einen besseren Eigentümer gäbe, der Preis stimmen würde und wir eine bessere Anlagealternative hätten, ja. Aber das ist rein theoretisch.«

 

Einen Nachfolger für den scheidenden Celesio-Chef Fritz Oesterle gibt es laut Kluge noch nicht. »Wir suchen mit Hochdruck. Sobald es dazu etwas zu vermelden gibt, werden wir dies auch tun.« Der langjährige Celesio-Chef hatte Mitte März überraschend seinen Abschied angekündigt. Hintergrund soll ein Streit mit Hauptaktionär Haniel über die Zukunft der Stuttgarter gewesen sein. Oesterle geht Ende Juni. /

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