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Apothekerhonorar

Linke hakt nach

21.08.2012
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Von Anna Hohle / In der Debatte um eine gerechte Honorierung von Apothekern fordert die Partei Die Linke nun genaue Zahlen. In einer Kleinen Anfrage bittet sie die Bundesregierung um Auskunft zur Situation der Apotheker in Deutschland.

Dabei wollen die Abgeordneten unter anderem wissen, wie sich die Anzahl der Apotheken und deren wirtschaftliche Situation in den vergangenen zehn Jahren verändert haben und inwieweit dies eine Folge der geänderten Apothekenbetriebsordnung, des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG), der Erhöhung des Großhandelsrabatts oder der Rabattverträge ist.

 

Wie sei es möglich, fragen die Linken, dass die Krankenkassen die geplante Erhöhung der Packungspauschale um 25 Cent als »großzügig bemessen« bezeichnen, die ABDA sie jedoch »völlig unzureichend« findet? Wie sieht die Verteilung von Apotheken zwischen städtischen und ländlichen Regionen aus? Und plant die Regierung Änderungen etwa bei der Honorierung der Nacht- und Wochenendzuschläge?

 

Auch will die Partei wissen, wann die Apotheker mit einer Entscheidung zur Arzneimittelpreisverordnung rechnen können und wie hoch nach Kenntnis der Regierung der Apothekenabschlag für das Jahr 2013 ausfällt. Insgesamt enthält die Kleine Anfrage 25 Fragen. Mit einer Antwort der Bundesregierung rechnen die Linken bis zum 6. September. /

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