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Unionsfraktion schlägt Siegel für Gesundheits-Apps vor

16.09.2015
Datenschutz bei der PZ

Von Stephanie Schersch / Die Unionsfraktion drängt auf verbindliche Standards für Gesundheits-Apps. »Es fehlen klare Regelungen«, schreiben die beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Georg Nüßlein (CSU) und Gitta Connemann (CDU) in einem gemeinsamen Brief an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und Ernährungsminister Christian Schmidt (CSU).

Die inhaltliche Qualität der Apps sei sehr unterschiedlich. Fragwürdige Produkte könnten im schlimmsten Fall zu einer gesundheitlichen Gefährdung des Nutzers führen. Daher müsse sich Deutschland auf nationaler und auf EU-Ebene für die Entwicklung verbindlicher Qualitätsvorgaben einsetzen, heißt es. »Nur so kann dauerhaft ein hohes Sicherheitsniveau gewährleistet werden.«

Aus Sicht der Abgeordneten fehlt bereits eine grundsätzliche Definition von Gesundheits- beziehungsweise Medizin-Apps. »Viele Apps sind tatsächlich Medizinprodukte, jedoch als solche weder deklariert noch geprüft.« Mit Blick auf den Datenschutz schlagen Nüßlein und Connemann die Vergabe eines Siegels für Apps vor, die in Deutschland entwickelt werden und bestimmte Vorgaben erfüllen. Zu diesen Regeln könnte etwa zählen, »dass die erhobenen Daten in der Hoheit des Nutzers verbleiben und nicht weitergegeben werden dürfen«. Einer Schätzung zufolge gibt es inzwischen rund 400.000 Apps aus den Bereichen Gesundheit und Medizin. /

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