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Zukunftslösungen

Die vernetzte Apotheke

20.09.2017
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Der digitale Wandel bringt dem Gesundheitswesen viele Erleichterungen. Für die Apotheken geht es neben Prozessvereinfachungen vor allem auch um eine bessere Vernetzung mit anderen Akteuren. Auf der Messe zeigen die Software-Häuser Lösungen, um künftige Anforderungen, wie etwa das digitale Medikationsmanagement, umzusetzen.

Vernetzung ist alles: apothekenintern, zwischen den Filialen und über die Sektorengrenzen hinweg. Neben einer Vereinfachung der Arbeitsprozesse stellen die Software-Häuser dabei auch die Weichen für den 2019 anstehenden digita­len Medikationsplan. 

 

So bietet etwa Lauer-Fischer Neuerungen, die es den an der Arzneimittelversorgung des Patienten Beteiligten ermöglichen, sektorenübergreifend zu kommunizieren und so die AMTS zu verbessern. Mit dem Modul MediPlanOnline sollen Apotheker, Pflege und Arzt künftig gemeinsam den Medikationsplan anlegen können, ihn einsehen, bearbeiten, gegebenenfalls aktualisieren und auch Dosisveränderungen online verwalten. Zudem soll das Modul eine sichere Verblisterung der benötigten Medikamente gewährleisten, sowohl maschinell als auch manuell. Ab 1. Oktober sollen die Integration des Bundesmedikationsplans sowie die Verbindung mit der zentralen Gesundheitsakte namens CGM life möglich sein, so Lauer-Fischer.

 

Neue Datenbank-Technologie

 

Auch Awinta präsentierte mit seinem System awintaOne eine Neuerung, die es den Partnern im E-Health-Bereich künftig ermöglicht, digital miteinander zu interagieren. Das Fundament ist dabei eine neue Datenbank-Technologie, die die Erfahrungen und Innovationen der fünf verschiedenen Warenwirtschaftssysteme des Anbieters zusammenführt. Jeder Anwender kann dabei sein ihm bekanntes Warenwirtschaftsprogramm weiterhin nutzen. Die ihm geläufige Benutzeroberfläche bleibt, der darunter schlummernde Motor hat jedoch komplett neue Kapazitäten.

 

Zentrales Thema aller Anbieter bei ihren Warenwirtschaftssystemen ist wie in jedem Jahr das Rezeptmanagement. Hier bieten alle Software-Häuser Verbesserungen und Erleichterungen, vor allem etwa rund um das Thema Rezeptkontrolle. Die Warenwirtschaftssysteme arbeiten dabei zunehmend selbstständig, um den Apotheker von lästigen Prüfschritten zu entlasten.

 

Nicht nur selbstständig, sondern auch selbstlernend soll das System IXOS RX 4.0. von Pharmatechnik arbeiten. Das vollautomatische und autonome Warenwirtschaftssystem kauft demnach eigenständig ein, steuert das Sortiment und macht die Preise. Per Datenanalyse optimiert es sich kontinuierlich selbst und soll dadurch sowohl die Lieferfähigkeit verbessern, die Zahl der Besorgungen reduzieren als auch die Lagerbreite verringern. Laut Pharmatechnik handelt es sich dabei um eine Weltneuheit.

 

Mit Sprachsteuerung

 

Weltneuheit dürfte auch die Idee von ADG haben, wenn sie denn Marktreife erlangt. Auf der Messe präsentierte das Unternehmen seinen »Erlkönig«. Das ist ein Warenwirtschaftssystem, das auf Sprache reagiert und so den Apotheker im Dialog mit dem Kunden unterstützt. Schon bei der Begrüßung des Stammkunden ruft es etwa beim Vernehmen des Namens die entsprechende Kundendatei auf, bei Nennung eines Medikaments zeigt das System dem Apotheker sofort die Verfügbarkeit an. Auch kann er dem Kunden direkt passende Angebote in der digitalen Frei- oder Sichtwahl präsentieren. Was heute noch wie Spielerei wirkt, kann morgen schon Wirklichkeit sein. Siri und Alexa lassen grüßen. /

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