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Selbstmedikation

Beratung ja, kaufen nein

Etwa jeder fünfte Kunde, der sich in der Offizin zu OTC-Produkten oder zur Selbstmedikation beraten lässt, kauft letztlich nichts dort – Tendenz steigend. Das geht aus der aktuellen Apokix-Umfrage des Instituts für Handelsforschung (IFH) Köln unter rund 200 Apothekenleitern hervor.
Jennifer Evans
24.06.2019
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Zwar sind laut IFH-Umfrage 97 Prozent der Apothekenleiter überzeugt davon, dass ihre Kunden die Beratungsleistung in der Apotheke sehr zu schätzen wissen. Doch der Trend der vergangenen zwei Jahre hat gezeigt: Immer mehr Kunden lassen sich beraten, kaufen in der Offizin aber nichts.

Das betrifft demnach nicht nur den Bereich Selbstmedikation oder OTC-Präparate. Das Phänomen bereitet den Apothekern zudem im Bereich Kosmetika sowie bei den oralen Anti-Aging-Produkten betriebswirtschaftliche Sorgen. Auch bei diesen kommt es nach Angaben der Apothekenleiter häufig vor, dass sich die Kunden vor Ort beraten lassen – ohne das Produkt letztlich auch mit nach Hause zu nehmen. 76 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass viele davon die Präparate später bei Versandapotheken bestellen. Viele Kunden würden außerdem nach der erfolgten Erstberatung und dem Erstkauf in der Offizin das Produkt beim Nachkauf im Internet bestellen, meinen 72 Prozent der Umfrageteilnehmer. Grundsätzlich rechnet insgesamt die Hälfte der Befragten in den Apotheken mit einer Umsatzverschlechterung in den kommenden zwölf Monaten.

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