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Kampagne startet am Parkinsontag

07.04.2003
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Kampagne startet am Parkinsontag

PZ  Am 11. April startet die Deutsche Parkinson Vereinigung e. V. (dPV) in diesem Jahr zum vierten Mal die Früherkennungskampagne „Hinsehen - Handeln - Helfen“. Bestandteil der diesjährigen Aktion ist eine Ausstellung junger Nachwuchsfotografen, die in verschiedenen deutschen Städten zu sehen ist.

Anlässlich des Parkinsontags am 11. April eröffnet die dPV die Fotoausstellung „Parkinson – Leben zwischen Normalität und Grenzen“ in Berlin. Die Arbeiten sind dort bis zum 21. April zu sehen. In Form einer Wanderausstellung werden die Arbeiten auch in München, Leipzig, Essen, Frankfurt und Stuttgart gezeigt. Gleichzeitig finden jeweils Informationstage für das Publikum mit Betroffenen und Fachärzten statt.

Die dPV will mit der Kampagne darauf aufmerksam machen, wie wichtig die Früherkennung des Morbus Parkinson ist. Derzeit leiden in Deutschland zwischen 250.000 und 280.000 Menschen an der Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Dabei nehme der Anteil der unter 40-Jährigen deutlich zu, informiert die dPV in einer Pressemitteilung. Die Dunkelziffer schätzen Experten auf etwa 30 Prozent, und nur etwa 100.000 der Patienten mit der Diagnose Morbus Parkinson werden adäquat behandelt. Die Erkrankung früh zu erkennen, ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um den Betroffenen eine möglichst lange Berufstätigkeit und eine hohe Lebensqualität zu erhalten, so die dPV. Erste Symptome werden allerdings oft nicht richtig diagnostiziert, weil sie auch auf andere, oft weniger ernste Krankheitsbilder hinweisen können.

Ziel der Aktion „Hinsehen - Handeln - Helfen“ ist deshalb die Sensibilisierung der Betroffenen und deren Umgebung für die Früherkennung von Parkinson. Im Vordergrund stehen Familienangehörige und der Freundes- oder auch Kollegenkreis. Aufmerksames Hinsehen macht es möglich, erste Symptome der Erkrankung zu entdecken. Dann ist Handeln gefragt, um mögliche Betroffene einer ärztlichen Betreuung zuzuführen. Der geschulte Arzt kann durch eine frühzeitige Diagnose und Therapie helfen, die Folgen der Erkrankung zu lindern.

Die Kampagne wird vom Förderkreis der pharmazeutischen Industrie und zahlreichen Partnern aus Ärzte- und Apothekerschaft unterstützt. Die dPV koordiniert die Aktion. Neben der Aufklärung der Öffentlichkeit, der Betreuung von Betroffenen und ihrer Angehörigen fördert die dPV auch die Erforschung der Krankheit. Dafür arbeitet die Selbsthilfeorganisation nach eigenen Angaben eng mit Ärzten, Apothekern, Behörden sowie der pharmazeutischen Industrie zusammen. Interessierte können Broschüren oder die Checkliste zum (Selbst-)Test bei der Deutschen Parkinson Vereinigung – Bundesverband e. V., Moselstraße 31, 41464 Neuss, Telefon (0 21 31) 4 10 16/17, [email protected], bestellen. Top

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