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Bis bald in Berlin

24.04.2000
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- EditorialGovi-Verlag

Bis bald in Berlin

von Hermann Stefan Keller,
Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes

In wenigen Tagen veranstaltet der Deutsche Apothekerverband sein diesjähriges Wirtschaftsforum in Berlin: am 11. und 12. Mai 2000 im Radisson SAS Hotel direkt gegenüber dem Berliner Dom. Mitten in der Hauptstadt werden wir mit Vertretern der Bundesregierung sowie den gesundheitspolitischen Sprechern der Parteien über die Zukunft des Gesundheitswesens diskutieren.

Wir gehen mit dem DAV-Wirtschaftsforum nach Berlin, direkt zur Politik. Wir setzen damit ein Zeichen für unsere offensive Verbandsarbeit. Denn wir warten nicht, bis andere auf uns zukommen. Statt dessen formulieren wir unsere Ziele und Forderungen eigenständig und selbstbewusst.

Wir fordern viel von uns und anderen, weil wir auch viel leisten. Dabei haben wir nicht nur in der Alltagsarbeit bewiesen, dass wir Apotheker "spitze" sind, wie Kundenumfragen im Vergleich zu anderen Branchen immer wieder zeigen. Wir haben darüber hinaus auch tragfähige Zukunftskonzepte erarbeitet, die die gesundheitspolitische Diskussion voranbringen. Dazu gehören unsere Konzepte im Bereich Telematik ebenso wie unsere Antwort auf die integrierte Versorgung: die Pharmazeutische Leistungsgemeinschaft.

Wir erarbeiten derzeit eine Zusammenstellung dessen, was Apotheker im Sinne einer verbesserten Kooperation im Gesundheitswesen an Leistung anbieten können. Wir nennen das "pharmazeutisches Leistungsangebot". Vertragspartner mit unserem Marktpartnern ist und bleibt der Apothekerverband. Einzelverträge lehnen wir unmissverständlich ab.

Als Pharmazeutische Leistungsgemeinschaft bieten unsere Verbände viel an: Das reicht von der gemeinsamen Abstimmung des pharmazeutischen und ärztlichen Notdienstes und besonderen Notdienstleistungen mit pharmazeutischen Therapiepaketen bis hin zu Managementleistungen für Ärzte in der Arzneimittelversorgung. Wir bieten auch die Festlegung der Arzneimittelauswahl durch den Apotheker mit Aut-idem und weitere besondere pharmazeutische Leistungen, wie Zytostatikaversorgung und enterale wie parenterale Ernährung, bis hin zur Realisierung des Elektronischen Rezepts an.

Wir zeigen, was wir leisten und welches Potenzial in uns steckt. Das ist konkrete Leistung für die Gesundheits- und für die Wirtschaftspolitik. Deshalb freuen wir uns auch, dass der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Werner Müller, den Festvortrag zur "Gesundheitsökonomie im Spannungsfeld von Marktwirtschaft, Selbstverwaltung und Staat" bei der Eröffnungsveranstaltung halten wird. Im Infotainment zur Gesundheitspolitik 2000 werden wir mit den gesundheitspolitischen Sprechern der Parteien diskutieren. Mit der anschließenden Reichstagsführung wollen wir über den politischen Diskurs hinausgehen und in Berlin den Ort besuchen, an dem die politischen Entscheidungen getroffen werden. Der Besuch der begehbaren transparenten Kuppel wird ein zusätzliches Highlight sein. Am Freitagabend wird auch noch der Marketing-Preis 2000 vergeben, der erstmals von der PZ in Kooperation mit der Sanacorp verliehen wird.

Politik wird von denen gemacht, die sich engagieren. Sie können dabei sein und mitreden auf dem diesjährigen DAV-Wirtschaftsforum. Ihre Anmeldung richten Sie über den Faxvordruck dieser PZ oder im Internet direkt an die Werbe- und Vertriebsgesellschaft in Eschborn. Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen auf dem DAV-Wirtschaftsforum 2000: Bis bald in Berlin! Top

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