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Vektor soll Pharmaka ins Gehirn schleusen

25.11.2002
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PHARMAZIE

Vektor soll Pharmaka ins Gehirn schleusen

 

PZ  Das in Halle an der Saale ansässige Unternehmen Probiodrug will mit seinem französischen Partner Syntem eine neue Gruppe zentralwirksamer Arzneistoffe entwickeln, die mit Hilfe eines Vektors leichter die Blut-Hirn-Schranke passieren können. Dazu schlossen beide Firmen jetzt einen Kooperationsvertrag.

Probiodrug besitzt nach eigenen Angaben eine umfassende Bibliothek mit patentgeschützten Peptidase-Inhibitoren. Spezifische Peptidasen sind unter anderem an der Signalkaskade im Nervensystem beteiligt. Die Blockade der Peptidasen könnte sich als neuer therapeutischer Ansatz bei Multiplen Sklerose eignen.

Das Partnerunternehmen in Frankreich hat ein Verfahren entwickelt, bei dem Wirkstoffe mit einer schlechten Bioverfügbarkeit im zentralen Nervensystem an einen Vektor gekoppelt werden. Der Transporter kann dann leichter die Blut-Hirn-Schranke überwinden.

Die Allianz soll nun die Entwicklung von Pharmaka gegen Erkrankungen des zentralen Nervensystems vorantreiben. Beide Firmen wollen sich Entwicklungskosten aber auch die Erträge teilen.

© 2002 GOVI-Verlag
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