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TSVG

Spahn will Hausarzttreue mit Prämien belohnen

Gesetzlich Versicherte sollen einem Medienbericht zufolge künftig Prämien erhalten, wenn sie sich immer zunächst von ihrem Hausarzt behandeln lassen, statt direkt zum Facharzt zu gehen. Dies sieht ein Änderungsantrag  von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) vor, über den das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf Koalitionskreise berichtet hat.
dpa
25.02.2019
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Im Zuge so genannter »Hausarztverträge« können sich Patienten gegenüber ihrer Kasse verpflichten, für ein Jahr lang stets zum selben Hausarzt zu gehen und nur auf dessen Überweisung hin zum Facharzt. Union und SPD wollen den Kassen laut Medienbericht nun vorschreiben, in solchen Fällen die Hälfte der dadurch erzielten »Effizienzgewinne« in Form von Prämien an die Mitglieder auszuschütten. So will die Koalition die Stellung von Hausärzten im Gesundheitssystem stärken.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will mit dem TSVG  vor allem schnellere Termine, mehr Sprechstunden bei Ärzten und Fachärzten sowie eine bessere Versorgung für gesetzlich Versicherte erreichen. Außerdem sollen die Kassenärztlichen Vereinigungen in unterversorgten Gebieten zukünftig eigene Praxen eröffnen oder Versorgungsalternativen anbieten. Mittlerweile gibt es immer mehr Änderungsanträge zum Gesetz, die bereits an zwei Terminen  im Gesundheitsausschuss des Bundestags diskutiert wurden. Die zweite und dritte Lesung im Bundestag ist für Ende  März geplant. Das TSVG soll voraussichtlich Mitte 2019 in Kraft treten.

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